Im Januar 2009 kostete der Quadratmeter für Einfamilienhäuser in Hamburg im Schnitt 2.539 €. Im November 2011 betrug dieser Wert bereits 3.103 €. Daraus ergibt sich eine Preissteigerungsrate von 18 % und für den Zeitraum 01/2011 (Ø 2.812 €/ m²) bis 11/2011 eine Rate von mehr als 9 %. Fast 10 % durchschnittliche Preissteigerung innerhalb eines Jahres - das ist ein neuer Rekord! Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen lag im Januar 2009 bei 2.412 € und steigerte sich kontinuierlich bis November 2011 auf 3.199 €. Damit liegt die Preissteigerungsrate bei 24,6 %. Für den Zeitraum 01/2011 (Ø 2.920 €/ m²) bis 11/2011 beträgt diese 8,7 %. In München zogen die Preise für Immobilien in den letzten drei Jahren noch kräftiger an. Im Januar 2009 lag der Quadratmeter für Einfamilienhäuser im Durchschnitt bei 4.058 €. Bis November 2011 stieg dieser auf 5.136 € an. Dieser Anstieg von 21 % ist selbst für München beachtlich. Bei Wohnungen stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis um satte 27,4 % von 3.088 € (01/2009) auf 4.254 € im November 2011. Von Januar 2011 (Ø 3.910 €/ m²) bis November 2011 betrug die Seigerungsrate "nur" 8 %. Im Gegensatz zu München sind die Immobilien in Berlin noch erschwinglich. Von Januar 2009 (Ø 2.169 €/ m²) stiegen die Preise für Einfamilienhäuser bis November 2011 (Ø 2.360 €/ m²) um immerhin 8 %. Bei Wohnungen beträgt die Rate allerdings 19 % (01/2009: 1.810 € bis 11/2011: 2.232 €/ m²) - eine für Berlin beachtliche Steigerung. Ingesamt ist bundesweit eine zunehmende Verstädterung zu beobachten, vor allem in den Ballungsgebieten: München, Hamburg und Berlin. Der Zuzug von Einwohnern in diese Gebiete erhöht den Druck auf den Immobilienmarkt und mit Ausnahme von Berlin, wo relativ viele Immobilien noch verfügbar sind, reagiert der fast schon ausverkaufte Markt in Hamburg und München mit deutlichen Preissteigerungen. Durch den Anstieg der Preise im Ballungskern werden auch die Immobilien im sogenannten Speckgürtel immer teurer, vor allem entlang der ÖPNV-erschlossenen Entwicklungsachsen. von Alexander Brang
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